Kreuzweg

 

Die Ausstattung der Wilhelmsfelder Bonifatiuskirche hat zwar zwölf Apo­stelleuchter vorgesehen, deren Form und Material von der Grundform des Altartisches abgeleitet ist. Ein Kreuzweg war jedoch nicht geplant.

Als die Kirche zum Heiligen Kreuz im benachbarten Heiligkreuzsteinach in den Jahren 2005-2007 in historischer Form restauriert, und die ehemaligen Kreuz­wegbilder wieder in die Ausstattung integriert wurden, da musste der von der Pforzheimer Künstlerin Gisela Bär geschaffene moderne Kreuzweg, der viele Jahre den seinerzeit im Zuge der Liturgiereform umgestalteten Heiligkreuz­steinacher Kirchenraum schmückte, weichen. 

Die Wilhelmsfelder Kirchen­gemeinde war glücklich, diesen ausdrucksstarken in Bronze gegossenen Kreuz­weg in ihre moderne Bonifatiuskirche übernehmen zu können.

Anstelle der traditionellen vierzehn Stationen hat die Künstlerin die Leidensgeschichte Jesu auf zehn Stationen komprimiert, wodurch die Übermittlung der „schlimmsten Geschichte, die je erzählt wurde", besonders intensiv gelungen ist.



Jesu Fußwaschung

Abendmahl


Jesus wird zum Tode verurteilt

Jesus fällt unter dem Kreuz


Jesus begegnet seiner Mutter

Simon hilft das Kreuz tragen


Jesus begegnet den weinenden Frauen

Jesus wird seiner Kleider beraubt


Jesus stirbt am Kreuz

Jesu Auferstehung